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Info - Familie Landolt, Näfels Kanton Glarus


Der Stammbaum


Die Daten in diesem Stammbaum über die Familie Landolt basieren im wesentlichen aus folgenden zwei Dokumentationen:

1.
Wir haben bei uns zuhause einen Stammbaum der Familie Landolt gefunden. Dieser reicht von 1859 - 1979.
Der Stammbaum wurde von Alois Landolt (damals in Gossau) im Jahr 1979 erstellt.

Die jüngste Tochter von Fridolin Landolt, Maria Landolt (1905) hat geheiratet mit Ernst Vescoli (1902).
Maria Landolt ist die Grossmutter meiner Frau Claudia Vescoli. Wir wohnen heute ( 2002) in dem Haus wo Ernst Vescoli und Maria Landolt einmal gewohnt haben.

2.
Die Familienchronik Landolt
Diese Familienchronik Landolt wurde erforscht, zusammengestellt und geschrieben zu Beginn des Jahres 1982 von Werner Murer-Orler in Netstal.
Familienchronik übernommen und als elektronisches Textfile niedergeschrieben von Bruno Landolt in Dübendorf.
Textfile übernommen und in ein Worddokument adaptiert von Marcel Landolt in Dübendorf.
Worddokument übernommen und in Datenbank erfasst von Alex Zehnder in Winterthur (2002).

Quellennachweis :
Genealogiewerke von J. Kubli-Müller Landesarchiv Glarus
Buch Glarus und Buch Näfels / Oberurnen.
Familienwappenbuch des Landes Glarus.
Chronik Tschudi Fol. 318, 319, 320 und 321.
Lexikon Leu Band XI Fol. 982.
Urkundliche Beweistümer 1778.
Geschichte der Gemeinde Netstal 1922 von Paul Thürer Fol. 432.

DER NAME LANDOLT
ursprüngliches, stark verbreitetes, katholisches Ratsgeschlecht in Näfels und Glarus. Die Geschlechtsbezeichnung stammt aus dem Personennamen Landoldus, »der im Lande waltende«; er ist um 1260 bereits in Maur, Kt Zürich, nachgewiesen, wie denn Familien gleichen Namens auch in den Kantonen Bern, Luzern und Aargau vorkommen. In der Schuldverschreibung der Landleute zu Glarus gegen Rudolf den Hochstätter vom 14. November 1289 wird u.a. »Landolt der Schäfer« als Zeuge genannt (US. 31). Ulrich L. ist 1372 Mitglied des Rates (US. 90), Heinrich L. »von nidren Nefels« 1395 Bürge beim Auskauf mit Säckingen (US. 126 und 264). Um 1370 wird ein Heinrich L. zusammen mit Rudolf Kilchmatter dem Ältern und Rudolf Stüssi, Bürger und 1381 Rat von Zürich; als solche walteten alle drei 1390 vermittelnd zwischen dem Land Glarus und Säckingen anlässlich der Ausverkaufsverhandlungen (US. 117). Angehörige der Glarner L. sassen im 14. Jh. Auch im Marpach, Gemeinde Thalwil, von wo sich mehrere Glieder in Zürich einbürgerten. Hans, Rudolf und Ulrich L. von Glarus erhalten 1384 in Zürich BR. Die Zürcher Ratsfamilie L. hat indessen den 1566 von Thalwil herkommenden Schärer Caspar zum Stammvater. Rudolf L. ist 1426 und 1428 Glarner Bote bei den Verhandlungen mit dem Grafen Friedrich von Toggenburg (US. 179 und 182). Mehrere Vertreter des Geschlechtes bekleideten Landvogtstellen, so Heinrich L. 1460 und 1480, Uli L. 1500 jene zu Uznach, Landsseckelmeister Uli L. 1501 jene zu Baden, Jakob L., 1537 Hauptmann zu Wil, 1544 jene zu Werdenberg und 1551 jene zu Lugano, Matheus L. 1578 jene zu Mendrisio. Als Studenten zu Heidelberg werden 1484 Heinrich und Fridolin L. genannt. In der Schlacht bei Novarra 1513 fällt Hans L., in jener bei Marignano Matheus L., nachdem er zwei feindliche Fahnen erbeutet hatte; zu Pavia 1525 kommt Fridli L. ums Leben. Hauptmann L. ist 1538 Anteilhaber am Erzbergwerk Gruppen. Verschiedene L. schwören im 16. Jh. Urfehde (Uf. S.). Auf einer Wallfahrt nach Jerusalem 1565 wird Georg L. durch die Türken gefangen genommen. 1592 kauft Kaspar L. das TR. Zu Kerenzen; Nachkommen sind unbekannt. Die heutigen L. in Glarus gehen auf Josef Anton L. von Näfels, der sich 1759, und Jakob Fridolin L. von Näfels, der sich 1866 einkauft, zurück, während die frühern Linien im 17. Jh. Ausgestorben sind. Das LR. Erneuern 1548 Peter L. im Prätigau und 1549 Hans L. zu Reichenburg. JzB. Mollis, Kaplaneirodel Näfels 1413, Gir. 1504, Reg. 1532 ff.

L a n d o l t - L a n d o l u s
Ein Geschlecht in dem Land Glarus, welches auch unter die Freyen Gotteshauss-Leuth während der Regierung des Stifts Seckingen gewesen, und aus welchem Ulrich (GL 5) Anno 1372 des Land=Raths, und Heinrich (GL 7) Anno 1468 einer der 40 gewesen, welche die Eydgenossen ab dem Ochsenfeld nach Mühlhausen geschickt Proviant abzuhollen, und sich durch 200 Oesterreicher dapfer durchgeschlagen; er ward Vogt zu Utznach, und hat Anno 1469 das Stift St. Gallen mit der Stadt Wyl und Anno 1482 die Städte Zürich und Strassburg betragen helffen, und ward auch noch folglich zu Gesandtschaften gebraucht.
Band XI Fol. 333 Lexikon Leu.
1540 erhielte er die Landvogtei Werdenberg 1550 kam er als Landvogt gen Lauis (Lugano) (Jakob Landolt GL 15)
Cam. Tschudi Band III Fol. 982

DAS WAPPEN
Das früheste Vorkommen eines Landolt-Wappens ist ein Siegel von Ulrich L., Landvogt zu Baden, welches eine Hausmarke aufweist. Einige Jahre später führt sein Bruder, Hans L., nach einer Scheibe, die er als Landvogt zu Baden dem Kloster Wettingen 1519 stiftete: in Rot ein silbernes L. Das Wappen stimmt überein mit dem Siegel dieses Landvogts von 1518 im Stadtarchiv Bremgarten. Im StA. Bellinzona liegt ein Siegel von Landvogt Matheus L. von 1578, mit gleichem Schildbild und einem L als Helmzier. Die späteren Siegel und Wappen zeigen das silberne L über einem grünen Dreiberg und begleitet von drei goldenen Sternen. Hz.: roter Flügel mit den Schildfiguren. D.: Rot/Silber (Taf. XVII, 9). Blumer 1850 weist eine Variante ohne Dreiberg auf. Die Linie, welche nach Zürich zog, führt lt. Wbcher von Zürcher Geschlechter im BM. London und ZbZ: in Gold, auf grünem Dreiberg, schwarzer, rotbewehrter Adler. Hz.: der auffliegende Adler. D.: Schwarz/Gold (Taf. XVII, 7) nach Joh. Tschudi 1769.


Wer ergänzende Informationen zu diesem Stammbaum hat, und Lust hat, dass der Stammbaum erweitert wird, soll sich doch bitte mit mir in Verbindung setzen.

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